Unter keinen Umständen sollte ein Limiter eingesetzt werden!

Oft hört man die Frage: soll ich meine Mixes mit einem Summenkopressor komprimieren bevor sie zum Mastering geschickt werden?

Hier muss das Ohr entscheiden. Wenn sich Kompression für den Mix gut anhört: go for it! … aber immer mit Vorsicht. Ist man unsicher, dann lieber zu der komprimierten, auch eine umkomprimierte Version mitgeben. Am Besten lassen sich Mischungen bearbeiten, die (wenn nötig) nur leicht komprimiert sind und noch 2-3db Headroom haben.

WICHTIG: unter keinen Umständen sollte ein Limiter eingesetzt werden! 

Zuviel Limiting oder Überkompression lassen sich im Mastering nicht mehr korrigieren. Die  Eingriffsmöglichkeiten werden dadurch sehr eingeschränkt. Überkomprimierte oder verzerrte Mischungen klingen auch nach dem Mastering überkomprimiert oder verzerrt.

 

Formate:

  • Analoge Bänder (1/2 " & ¼ Zoll)
  • Digitale Files 44.1 – 196 kHz,
  • 16 und 24 bit auf cd-roms,
  • Dvd-roms
  • Harddrives (Mac oder PC)
  • iPods, etc.
  • Die Daten können auch einfach via www auf unseren Pool Drive überspielt werden. Du erhältst auf Anfrage einen eingenen Zugang, keine zusätzliche Software erforderlich.

 

Auf dem Datenträger sollte folgendes immer ersichtlich sein: 

  • Künstlername
  • Kunde
  • Projekt-/ Albumname
  • Track-Titel und/oder Mixversion.
  • Wichtig: die gültige Mixversion muss klar bezeichnet sein
  • Wer ist bei Rückfragen zu kontaktieren
  • Wenn vorhanden: ISRC, EAN Codes, Produktionsnummer der Plattenfirma oder Labels

 

 Zusätzliche Angaben bei digitalen Datenträgern:

  • Sample-Rate
  • Bit-Tiefe
  • File Typ (AIFF, WAV, etc)
  • Wichtig: hier ist vorallem ein klares Inhaltsverszeichnis (als ‚Booklet', Beiblatt, etc.)
  • Die digitalen Files sollten ebenso unmissverständlich bezeichnet werden (Songname oder Mixversion)
  • Ebenso sollte klare Anweisungen für die Reihenfolge der CD vorhanden sein, oder die Songsfiles entsprechend nummerieren (01, 02 03, etc)
  • Gleichzeitig auch ‚Masteringwünsche' oder Annmerkungen zu der Produktion, zu FadeOuts oder zu Songabständen. Irgendwelche Bedenken oder Gedanken zu sog. ‚schwierige' Titeln gehören auch dazu.

 

 Zusätzliche Angaben bei analogen Bändern:

  • Bandgeschwindigkeit
  • mit oder ohne Dolby, -Format
  • Bandpegel
  • Benützte Bandmaschine
  • Wichtig: Referenztöne: 30sec lang, 1kHz, 10kHz, 100Hz @ 0 VU

 

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